Schreibwerkstatt mit Juliane Blech
16.05.2014
Text: S. Brack
Liebe Frau Blech am Freitag leiten Sie zum zweiten Mal den Leseclub. Worauf können sich die Kinder freuen? Welche Schwerpunkte setzen Sie?
In Absprache mit Frau Wunderlich (Leiterin der Schöpfkelle – Anm. Redaktion) und Jürgen Jankofski (Verantwortlicher der Schreibwerkstatt – Anm. Redaktion), geht es morgen um die Begegnung von mir, als Stadtschreiberin mit den Kindern, die dabei sein werden und wollen.
Schwerpunkt neben einem Reden und Austausch, wird eine Lesung von mir sein, wobei ich dann hinüber geleite zum Schreiben. Ich werde wahrscheinlich gemeinsam mit den Kindern ein von mir erdachtes Alphabeet- Spiel machen, wo wir an den Buchstaben des Alphabetes entlang ein Beet voll mit Worten pflanzen werden. Damit wiederum lässt sich dann weiter arbeiten. Auch reimen möchte ich gern. In der Gemeinsamkeit können so rasch kleine Verse entstehen.
Viele fragen, wie macht Juliane Blech es nur den Kindern Spaß an Worten, Texten und am Reimen zu geben. Verraten Sie uns ihr Geheimnis?
Oft entsteht erst in der Begegnung mit den Kindern die Konkretheit, da man erst mit der Begegnung in die Nähe kommt und ich gern auf die Wünsche und Vorstellungen der Kinder eingehe, das Miteinander suche und dieses kann vielfältig sein und hängt auch immer ab, inwieweit Kinder schon Erfahrung haben oder wie mir es gelingt in ihnen die Freude am Schreiben, am Sprechen, am Reimen, am Spiel mit den Worten zu vermitteln.
Mit welchen Eindrücken und Erfahrungen werden die Kinder nach Hause gehen – nach der Schreibwerkstatt mit Ihnen?
Welche Erfahrungen die Kinder mitnehmen werden kann ich schlecht vorhersagen. Wenn ihnen gefällt, was ich mache und lese, dann hoffe ich schon, dass ein Funke Begeisterung da sein wird und vielleicht die Lust wach wird, selber sich etwas auszudenken, Worte zu betrachten, der eigenen Phantasie zu folgen.
Was reizt Sie an der Arbeit mit Kindern?
Ich selber freue mich immer auf das kreative Zusammensein mit Kindern und bin neugierig auf jeden Einzelnen.




